Vor einigen Monaten erhielt ich eine E-Mail. Sie besagte, dass die folgenden Worte von einem afrikanischen Pastor auf einen Papierfetzen geschrieben worden waren, bevor er am Tag darauf von Rebellen umgebracht wurde. Er hatte sich geweigert, seinen Glauben zu verleugnen:

»Ich gehöre zu der ›Gemeinschaft der Unerschrockenen‹.

Ich habe die Kraft des Heiligen Geistes. Die Würfel sind gefallen. Ich habe die Grenze überschritten. Die Entscheidung ist getroffen. Ich bin sein Jünger. Ich werde nicht zurückschauen, nachgeben, langsam werden, zurückweichen oder einfach still sein.

Meine Vergangenheit ist erlöst, meine Gegenwart sinnvoll und meine Zukunft gesichert. Ich bin ein für alle Mal fertig mit einem mittelmäßigen Leben und damit, mich nach Äußerlichkeiten zu richten. Kleine Pläne, glatte Knie, farblose Träume, zahme Visionen, gewöhnliches Gerede, kleinliches Geben oder zwergenhafte Ziele, all das liegt hinter mir.

Ich muss nicht mehr den Vorrang haben, brauche auch keinen Reichtum, keine Position, Beförderung, keinen Beifall und keine Beliebtheit. Ich muss nicht Recht haben, der Erste oder der Beste sein, bemerkt werden, gelobt werden, etwas gelten oder belohnt werden.

Ich lebe jetzt in seiner Gegenwart, lerne im Glauben, liebe in Geduld, erhebe mich im Gebet und arbeite in seiner Kraft. Ich blicke geradeaus, mein Gang ist schnell, mein Ziel ist der Himmel, mein Weg ist schmal, der Pfad ist hart, nur wenige gehen mit mir, mein Anführer ist verlässlich, mein Auftrag klar.

Ich lasse mich nicht kaufen, ablenken, weglocken, wegschicken, verwässern, aufhalten oder auf Kompromisse ein. Ich werde nicht zurückzucken, wenn ein Opfer verlangt wird, nicht zögern, wenn Widerstand kommt, ich verhandle nicht mit dem Feind, halte mich nicht am seichten Teich der allgemeinen Beliebtheit auf und schlängle mich nicht durch das Labyrinth der Mittelmäßigkeit.

Ich werde nicht aufgeben, den Mund halten, zurückweichen oder ausbrennen, bis ich alles gepredigt, alles gebetet, alles bezahlt und gesammelt habe und lange genug aufgestanden bin für Jesus.

Ich bin ein Nachfolger Jesu. Ich muss weitergehen, bis er wiederkommt, muss geben, bis ich nicht mehr kann, predigen, bis es jeder gehört hat und arbeiten, bis er aufhört zu arbeiten.

Und wenn er kommt, um die Seinen zu holen, wird er keine Schwierigkeiten haben, mich zu erkennen. Meine Farben werden klar sein.«

von Colleen Crawford

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