Grönhögen sind wir letztlich angelaufen. Weder die Ostküste von Öland noch mit großem Gewinn Richtung Norden, aber der Wind nahm im Laufe des Tages immer weiter zu und so war ruhiges Ankern eh fraglich. Inzwischen sind „draußen“ ungefähr 1,5m Welle durch einen SW bis 7 Bft. Es bläst also ganz ordentlich.
Der Hafen ist leider nach SW sehr schlecht geschützt und die Gastliegerplätze sind die schlechtesten. Die Grace tanzt am Liegeplatz einen wilden Tanz. Die rauen Festmacherbügel haben 2 unserer Leinen schon nach 1h durchgefressen. Sie werden eilig ersetzt und die am meisten belasteten Stellen mit Schlauch gesichert. Weitere Leinen werden ausgebracht um die Last zu verteilen. Abends weist uns der Hafenmeister einen besseren Platz zu, wir können längs an einem alten Fischkutter gehen, dort werden weder unsere Leinen noch die Fender stark belastet. Bei dem starken Seitenwind ist aber auch dieses Festmachen mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden. Als wir endlich ruhiger liegen können wir auch das Schiff gemeinsam verlassen und machen einen ausgedehnten Spaziergang mit einer wilden Fußballjagd durch einen kleinen Park. Das es bereits fast 22:00 Uhr ist merken wir erst unterwegs, denn dunkel ist es erst 23:00. Ein wunderbarer Abendhimmel entschädigt für die Aufregung.
Heute bleiben wir hier, denn wir brauchen mal wieder einen Landtag – wir werden uns wohl ein 2. Fahrrad leihen und dann mal zu einer Burg hier in der Nähe radeln.

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