Durch ein Softwareproblem haben wir noch einen Tag in Texel verlängern müssen – was aber nicht wirklich schlimm war, denn eine Verlängerung im Sonnenschein an einem Ort wo ein toller Spielplatz, ein super Museum für Kinder und auch noch ein wunderbarer Sandstrand ist, kann man sich schon gefallen lassen.Am Morgen sind wir wieder in Den Helder bei Nebel aufgewacht – wir haben die Nacht dort verbracht um 1 Stunde Fahrzeit zu sparen – und in Hörweite hupte es wieder einmal. Wir haben uns auf eine anstrengende Fahrt unter Radar vorbereitet, wurden aber zum Glück mit Sonne belohnt. Der Nebel hat sich ganz rasch verzogen und wir konnten eine tolle Fahrt nach Amsterdam erleben. Nachdem wir auch die „Hürde“ der Schleuse genommen haben konnten wir die Kanalfahrt sehr genießen. Der Wind pfiff nicht mehr so wie auf dem Meer und wir fingen an, uns langsam auszupellen. Das war ein tolles Gefühl. In der Amsterdam Marina haben wir dann auch einen sehr guten Liegeplatz gefunden. Die Marina gibt es noch nicht so lange und die Sanitären Einrichtungen müssen auch noch fertig gebaut werden. Sie ist etwas außerhalb, doch in 5 Minuten Fußweg gibt es zwei Fährverbindungen die sehr häufig fahren und zudem noch kostenlos sind, um direkt ins Zentrum zu kommen. Gestern haben wir dann erst einmal die Grachten zu Fuß bewundert und gestaunt, wie viele Fahrräder es hier gibt.
Heute haben wir uns dann aufgemacht zur einer Grachtenfahrt mit einem der zahlreichen Schiffe, die hier durch die ganzen Kanäle fahren. Das ist ein ganz schönes Gewimmel. Unser Fahrer nahm dann auch mal kurz ein Tretboot auf die Spitze und schob es bis zur nächsten breiteren Stelle. Da kam dann auch schon das nächste Touristenboot. Also gar nicht so einfach, sich dort fortzubewegen.
Wir haben uns dann noch die „Krönungskirche“ angeschaut – aber nur von außen, denn der Eintritt war uns zu heftig, dafür haben wir uns dann den Palast richtig angeschaut und standen dort, wo vor kurzen der neue König aus dem Balkon gewunken hat. Leider waren bei uns die Fenster verschlossen und ich glaube es hätte auch niemanden interessiert, wenn wir dort winken. Ein Bummel durch die Einkaufsstraßen von Amsterdam, der mit dem Erleben eines echten Polizeieinsatzes bei McDonalds verbunden war, rundete unsere Stadtbesichtigung an diesem 1. Tag ab. Zum unserem Glück habe ich aber noch den Amsterdamer Käseladen entdeckt. Das war eine Augenweide und ein Gaumenschmauß. Von jedem Käse konnte man kosten so oft man wollte und jeder schmeckte total lecker. Natürlich konnten wir uns den Kauf eines solchen Geschmackserlebnisses nicht entgehen lassen.
Als wir dann wieder zu Hause waren, zeigte das Thermometer 28 Grad im Cockpit und 28 Grad im Schiff. So stelle ich mir den Anfang des Sommers vor.

 

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