Dover ist eine Stadt, die nicht unbedingt sehr schön ist. Die ehemals prunkvollen Gebäude sehen sehr verfallen aus. Kein schöner Anblick. Mit Sicherheit hat diese Stadt schon bessere Zeiten gesehen. Der Anblick, der sich dem Besucher von See aus bietet, ist weitaus schöner. Die Kreidefelsen sind eine Augenweide, selbst am Morgen unserer Ankunft als es trüb und diesig war. Vielleicht sind wir aber auch nur verwöhnt vom schönen Amsterdam oder auch von Deutschland? Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind für uns auch ungewöhnlich. Hier werden um 17.30 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt. Ob sich das über das ganze Land zieht wissen wir noch nicht, auf jeden Fall gilt das für Dover und Umgebung.

Heute sind wir mit dem Bus nach Canterbury gefahren. Das war eine rasante und preiswerte Fahrt. Wir hatten zuerst überlegt einen Leihwagen zu nehmen. Das wäre absolut unnötig gewesen, weil wir ein Family-Explorer-Tagesticket für alle Buslinien in der Region nur 10 Pfund bezahlt haben und dieser auch jede halbe Stunde fuhr. So waren wir froh, dass wir uns dafür entschieden haben. In Canterbury haben wir natürlich die Kathedrale besichtigt. Jetzt haben wir Weltkulturerbe zum Anfassen erlebt. Toll. Wenn man sich das so anschaut kann man sich nur immer wieder wundern, wie die Menschen das damals hinbekommen haben. Heute bekommen sie nicht einmal einen Flughafen ohne Probleme hin. Mehr Weltkulturerbe wollten wir uns und Ben dann aber nicht zumuten und so haben wir uns einfach durch die niedlichen Gassen mit den schiefen Häusern und schönen Schaufenstern treiben lassen.

Zum Ausspannen, nach diesem für Ben doch recht anstrengenden Tag, haben wir dann den Spielplatz in Dover unsicher gemacht. Dort gibt es einen Skaterpark, wo Ben endlich mal seinen Roller richtig austesten konnte und das hat er ausgiebig getan. Außerdem spielt Ben seit ein paar Tagen sehr gern „Dame“ und gewinnt doch auch immer mal. Da macht das natürlich noch mehr Spaß.

Zu ergänzen bleibt natürlich das wir hier nicht nur eine andere Währung, Linksverkehr und viele andere Besonderheiten bestehen, sondern zum Festland auch die erste Stunde Zeitverschiebung ist. Wir haben unsere Uhren eine Stunde zurückgedreht und sind jetzt in der „westeuropäischen Sommerzeit“.

Morgen werden wir wieder aufbrechen und sehen, wo wir landen.  Zum Wochenende soll wieder ein Stürmchen aufziehen, bis dahin wollen wir ein Stück weiter kommen und natürlich auch die Kultur nicht zu kurz kommen lassen. In Brighton wird wohl der nächste Hafenaufenthalt sein.

 

My location
Routenplanung starten
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.