Am Abend konnten wir in der glatten See Fische beobachten die unsere langsame Grace begleiten. Ein ganzer Schwarm. Plötzlich ist da auch ein kaiptaler Hai, er dreht aber 5 Meter hinter dem Heck ab und taucht nicht wieder auf. 2x gibts Tiefenalarm – was da wohl in weniger als 3 Meter unter dem Schiff schwamm? Die Nacht war ätzend. Der Wind schlief immer mehr ein. Kurz nachdem Marlies im Bett verschwunden war gab es in einer leichten Bö von ca. 12kn auf einmal einen lauten Knall. Nachdem ich realisierte das es neben mir nun wie wild raschelt war klar – da stimmt was mit dem Blister nicht. Licht an und da sah ich das Dilemma. Der Blister ist zerrissen. Unterliek von vorn bis hinten ab. Und das bei so wenig Wind. Na fein. Jedenfalls haben wir nun kein Leichtwindsegel mehr. Es ging dann trotzdem noch bis ca. 3:00 Uhr am Morgen mit Groß und Genua, da war der Wind dann völlig weg und wir mussten die Segel bergen. Treiben oder motoren? Wir entschieden uns für letzteres und sind nun bis in den späten Vormittag dem gleichmäßigen Geräusch des Diesels ausgeliefert. Dann kommt zuerst das Groß wieder hoch, später die Genua und dann ist endlich wieder Ruhe im Schiff. Dafür sind die Batterien wieder rappelvoll und auch der Wassertank denn soviel angestaute Energie muss man für Sinnvolles ausnutzen. Später kommt wieder etwas Wind und wir segeln wieder. Wetter ist heute eher trüb, trotzdem ist es warm mit zeitweise 33°C. Heute mal wieder etwas Schule. Alles will geübt werden sonst wird es rucki zucki vergessen. Position: 21°31.00’N062°03.28’W Zeitpunkt des Versandes (UTC): 20.05.2015 22:14

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