Die Nacht verlief sehr ruhig. Wir hatten am Abend noch alle Segel gesetzt, alle Reffs herausgenommen. Der Wind begann langsam in die gewünschte Richtung – nämlich Süd – zu drehen.
Der Morgen brachte uns wunderbares leichtes Segeln. Sonnenschein durchsetzt mit Wolken. Solange die Sonne scheint ist es schön warm, sobald sie sich aber hinter einer Wolke versteckt, wird es kühl. Zum Mittag gab es leckeres frisches Brot und noch einiges Obst. Das wird nun langsam grenzwertig und muss gegessen werden. Der Wind schlief leider etwas ein und wir starteten den Motor um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Am frühen Nachmittag dann rauscht die Angel – ein Fisch hat angebissen. Schnell ausgekuppelt damit wir langsamer werden, dann einholen. Oh Mann – so schwer ging das noch nie! Der Fisch wehrt sich, bricht nach der Seite aus, hoffentlich nicht unter das Boot durch. Aber nach ein paar Minuten wird er schwächer und wir können ihn ranholen. Ein wunderschöner Gelbflossenthunfisch! Auch auf das Boot bekommen wir ihn glücklich, der Haken sitzt einwandfrei. Wir können unser Glück kaum fassen. Dann wird er fotografiert und gemessen. 60cm ist er lang. Er wiegt bestimmt 5-6 kg. Da ist viel Fleisch dran und wir werden öfter als einmal Thun essen können. Dann folgt der blutige Teil aber anstatt ihn auszunehmen schneiden wir nur das Fleisch herunter. Es ist auch so mehr als genug. Ben überwindet sich sogar, den Fisch roh zu kosten und findet das er gar nicht mal schlecht schmeckt.
Später sichten wir Portugisische Galeeren. Das sind keine Schiffe sondern eine hochgiftige Quallenart die eine Art Segel hat das aus dem Wasser schaut und wie ein aufgeblasenes Kinderspielzeug aussieht.

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