Die Nacht war sehr still. Leider konnten wir trotz leichten Winden ab dem späten Nachmittag gestern nicht mehr segeln und mussten ein paar Stunden motoren. In St.Martin haben wir sehr dreckigen Diesel getankt, also war dann wieder einmal der Vorfilter zu. Zum Glück änderte sich der Wind dann zu unseren Gunsten, die Segel konnten wieder übernehmen.
Den Kurs haben wir auch noch einmal geändert nachdem wir heute etwas genauere Gribfiles von Meteo-France empfangen haben. Es geht noch einmal eine Strecke Südost um der kommenden Front doch noch ein wenig zu entkommen. Die Winde sollten dann um die 24kn sein anstatt 30kn.
Das Barometer sinkt noch sehr langsam aber an den sich langsam aufbauenden Wellen und dem leicht stärkeren Wind kann man schon erahnen, dass da was im Anmarsch ist. Allerdings müssen wir ehrlich gestehen, dass wir ohne die Segnungen der Moderne hier draußen aufgeschmissen wären. Gribfiles, Wettervorhersagen, Wetteranalysen – alles kann man sich per Kurzwelle problemlos auf den Computer laden. Ohne diese Informationen wäre es sehr schwierig für uns.
Der Thunfisch ist immer noch nicht ganz aufgegessen. Zum Mittag gabs überbackenes Brot – mit Thun. Zum Abend gibts Thun-Eintopf. Ein Ende ist abzusehen.
Wir geniesen also einstweilen noch die Sonne. Solange wir im geschützten Cockpit sitzen, ist es auch warm genug. Wenn die Front da ist, wird auch das vorbei sein.

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